Vacation
Gerade habe ich mir erfolgreich bei meiner Kiefertante einen neuen Termin organisiert. Aber wie!
Ich hab meinen Name gesagt und mein Anliegen vorgetragen. Die nette Dame am anderen Ende der Strippe, war sogleich so freundlich mich zu fragen "Warst du denn schon einmal bei uns?" " ääh, ja.. scho." Dieses 'Du' hat mich dann doch ersteinmal leicht irritiert. Die Frau geht aber ran. Was mich mehr verwundert hat, als die Tatsache, dass sie mich duzt, war die Art, wie sie mich duzt. Dieser bemutternde Tonfall und diese Intonation, als ob sie mit einem Kleinkind redet, den sie jeden Popel aus der Nase ziehen müsste, weil es ihm an der nötigen Selbstständigkeit für eine solche Aktion fehlt.
Aber hm... Ich war 19? Nicht besonders alt.. aber gut - das Popeln könnte sie lassen. Wobei es mich mit der Zeit schon recht amüsiert hat, muss ich gestehen. "So, Katharina, wann hast du denn Zeit?" düdüd, mädli, ich weiß, wie ich heiß. Aber gut, weil du es bist. "Also am XY.ZA.BBCC um DD:EE Uhr, Katharina" zzz, nur weil das mit dem Stimmbruch bei mir nicht geklappt hat!. Ich hab noch sehnsüchtig auf ein "Hast du dir das aufgeschrieben, Katharina?" oder "Kannst du mir mal deine Mama geben, Katharina?" gewartet. Aber nichts dergleichen. Einen Vorteil neben dem Amüsement hat das Ganze ja gehabt: Die Frau war unglaublich nett.
3.4.08 16:57


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abistress

Keiner scheint davor gefeit zu sein. Nicht einmal ich. Hypersensibel und einen Nervenzusammenbruch nach dem anderen.
Ich bin mal gespannt von wie vielen Nervenzusammenbrüchen ich noch zu hören bekomme. Ne Freundin von mir hat doch tatsächlich daraufhin Tabletten genommen.
Ich hoffe inständig, dass ich nicht so verzweifle. Ich mein der Weg ist nicht weit. Aber die halluzinogenen Effekte teste ich lieber mal, wenn ich gut drauf bin.
Ich glaube Alkohol ist Gift für uns in diesem vor vorfreude-aufs-abi fast platzenden Zustand. Unser Geduldsfaden ist maximal gedehnt und die Nerven liegen blank. Der Blue Screen lauert hinter jeder Tür. Das einzige was uns noch grad gehen lässt ist unsere Erziehung, die uns beigebracht hat die Fassung zu bewahren, selbst wenn wir mit Stresshormonen seit Wochen zum Bersten vollgepumpt sind.
Ein Tropfen Alkohol wirkt da wahrlich Wunder. Unser lieber Alkohol unterstützt die emotionalen Regionen in unserem Gehirn und stellt damit einen fast fatalen Faktor dar. Fatal - zumindest für unsere Fassung, die auf den Genuss einen großzügigen Tropfens zusammenbricht. Die Zügel reißen unter der Belastung und der Damm bricht - wie in einem Stausee, wo ein Tropfen zuviel vom Staudamm nicht mehr gehalten werden kann und die Wassermassen ehrbare Arbeit zerstören.

btw: Dass der Sandfuchs uns den Text als Schulaufgabe vorgelegt hat, den er uns vorgelegt hat, war kein Zufall. Komisch. Darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht. Zuviel Stress? Keine Zeit?
18.4.08 20:24


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